Tag 11: Amsterdam

Massiver Regen stört meine Pläne, früh nach Amsterdam zu radeln: bis zwei hocke ich im Zelt, welches den Wassermassen so gerade standhält. Dann ebbt der Regen ab, aber vor dem Zelt ist eine große Pfütze.

Halb drei mache ich mich mit Minimalgepäck (Lenkertasche plus ein Frontroller mit Regensachen und Wasser) auf den Weg. Bis kurz vor Amsterdam fährt es sich idyllisch durch die Natur. Mittlerweile scheint auch die Sonne wieder. In Amsterdam durchfahre ich zunächst den Stadtpark, der durch die morgendliche Sintflut teilweise unter Wasser steht.

Dann wird es voll und rücksichtslose Mopedfahrer, die in den Niederlanden Radwege nutzen dürfen, zwingen einen zu höchster Aufmerksamkeit. Woanders passen die auf, hier nicht. Einmal muss ich eine Vollbremsung machen.

In der Innenstadt verströmen die unzähligen Coffeeshops süßlichen Geruch, der sich mit dem Duft von Backwaren und allerlei Frittiertem mischt. Die Grachten prägen das Stadtbild weniger, als ich erwartet hätte. Man fährt zwar ständig über eine, aber sie fallen jetzt auch nicht so sehr auf. Eher ins Auge springen die vielen gigantischen historischen Gebäude, Amsterdam wirkt wuchtig auf mich.

Ich schaue mir die Oude Kerk, den Königspalast und das Anne-Frank-Haus an (alle drei sehr sehenswert) und trinke einen Cappuccino. Nach etwa drei Stunden habe ich genug von dem chaotischen Trubel. Ich spare mir Nachtleben und Rotlichtviertel und fahre zurück nach Haarlem.

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